Lungenentzündung (Pneumonie)

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine Infektion der Lunge, die mit Antibiotika behandelt wird. Lungenentzündungen verursachen mehr Krankenhausaufhalte als Herzinfarkt oder Schlaganfall. Hier lesen Sie mehr über Symptome, Ursachen und Behandlung von Lungenentzündungen.

Synonyme

Pneumonie

Definition

Lungenentzündung

Bei der Lungenentzündung (Pneumonie) handelt es sich um eine Infektion der Lungenbläschen (Alveolen, alveoläre Pneumonie) und/oder des dazwischen liegenden Lungengewebes (Interstitium, interstitielle Pneumonie).

Doch was geschieht eigentlich bei einer Entzündung der Lunge? In den meisten Fällen werden Lungenentzündungen durch Bakterien oder Viren ausgelöst, selten auch durch Pilze und Parasiten. Die Erreger breiten sich von den oberen Atemwegen in die Lunge aus, vor allem in die Lungenbläschen und das dazwischen liegende Lungengewebe. Durch diese Erregerinvasion entzünden sich bestimmter Lungenareale.

Zudem reagiert das körpereigene Abwehrsystem: Bestimmte Abwehrzellen (Lymphozyten) erzeugen Eiweiße (Zytokine) und Flüssigkeit strömt in die Lungenbläschen ein. Durch die Kombination von entzündeten Zellen und Flüssigkeitseintritt in die Bläschen, die am Gasaustausch beteiligt sind, kann weniger Sauerstoff aus der Lunge ins Blut aufgenommen werden. Zugleich wird auch weniger verbrauchtes Kohlendioxid aus dem Blut über Lunge und Atemluft abgegeben. Atemnot, Blässe und andere Symptome sind die Folge.

Häufigkeit

Die Lungenentzündung oder Pneumonie gehört zu den Volkskrankheiten, doch ihre Häufigkeit wird in der Öffentlichkeit oft unterschätzt. Richtig ist hingegen, dass mehr Menschen mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus müssen als mit Herzinfarkt oder Schlaganfall. Fast 280.000 (2014: 278.783) Menschen werden in Deutschland pro Jahr mit Lungenentzündung ins Krankenhaus eingewiesen, bei Grippeepidemien sind es noch mehr.

Die meisten Patienten mit Lungenentzündung sind Kinder unter einem Jahr und Erwachsene über 65 Jahre, weil deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt oder altersbedingt geschwächt ist. Bei unkompliziertem Verlauf dauert eine Lungenentzündung üblicherweise zwei bis drei Wochen, sie kann allerdings bei stark geschwächtem Immunsystem zum Tode führen.

Todesfälle durch Lungenentzündungen

Die genaue Zahl der Todesfälle durch Lungenentzündungen in Deutschland ist nicht bekannt. Das wichtigste Problem: ungenaue Angaben auf Totenscheinen. Alte Menschen sterben beispielsweise oft an einem Herzstillstand. Dann wird der in den Totenschein eingetragen und in der Statistik als Herztod gezählt. Man könnte aber genausogut Grippe oder Lungenentzündung als Todesursache eintragen. Denn dieser exemplarische Patient hatte eigentlich „nur“ eine Grippe. In deren Verlauf erwarb er eine Lungenentzündung, ging dann erst zum Arzt, als es anders nicht mehr ging. Und im Krankenhaus setzte das ohnehin schon geschwächte Herz endgültig aus.

Das Statistische Bundesamt weist Sterbefälle durch Grippe und Pneumonie aus. Diese Zahlen schwanken sehr stark. 2011 waren es fast 12.000, 2014 etwa 8.500. Nach Einschätzung von Experten dürfte die wirkliche Zahl wenigstens doppelt so hoch sein. Manche Lungenfachärzte gehen von bis zu 35.000 Todesfällen aus.

Symptome

Husten mit plötzlich hohem Fieber bis 40 Grad und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl ist eines der ersten Symptome der bakteriellen Lungenentzündung (auch typische Pneumonie genannt). Dazu kommen häufig Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Schüttelfrost, Glieder- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Brustkorb beim Atmen. Eine schnelle und flache Atmung mit gelegentlicher Atemnot gehören zu den weiteren Symptomen der Lungenentzündung. Sind die unteren Lungenbezirke betroffen, können Bauchschmerzen das einzige Krankheitszeichen sein.

Der Sauerstoffmangel durch die Lungenentzündung ist an blau angelaufenen Lippen und Fingernägeln sowie einer blassen Gesichtsfarbe zu erkennen. Bei Sauerstoffmangel versucht der Körper, dies durch vermehrte Atmung und einen erhöhten Herzschlag auszugleichen. Das ist an gehäuften Atemzügen und einem erhöhten Puls zu erkennen. Etwa ab dem 2. Tag einer Lungenentzündung stellt sich ein Reizhusten mit wenig Auswurf ein, der rostbraun gefärbt sein kann, weil er Blut enthält.

Atypische Lungenentzündung

Neben der bakteriellen bzw. typischen Lungenentzündung gibt es die atypische Pneumonie. Diese Form ist seltener und wird in der Regel durch Viren (oder seltene Bakterien wie Mykoplasmen, Legionellen oder Chlamydien) verursacht. Eine atypische Lungenentzündung verläuft meist deutlich milder als die typische Pneumonie. Sie beginnt nicht akut, sondern eher schleichend. Die Beschwerden stellen sich erst nach einigen Tagen ein. Häufig sind Kopf- und Gliederschmerzen, gepaart mit Mattigkeit, die einzigen Symptome. Hohes Fieber und Schüttelfrost kommen kaum vor. Auch der Husten unterscheidet sich von der typischen Form. Er wird häufig als quälend und trocken beschrieben. Auswurf wird nur äußerst selten produziert.

Ursachen

Häufig sind es Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren, die eine Lungenentzündung verursachen, seltener Pilze oder Parasiten. Die Erreger durchdringen die Schutzmechanismen der Lunge, weil die Immunabwehr des Betroffenen geschwächt ist bzw. weil es sehr aggressive Erreger sind. Die Ansteckung erfolgt meist über Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen. Auch kann die Lungenentzündung Folge einer Grippe oder Bronchitis sein.

Ursachen im Überblick

  • Infektion mit Bakterien (Pneumokokken, Haemophilus, Legionellen, Mykoplasmen, Pseudomonas)
  • Infektion mit Viren (wie Grippeviren), Pilzen (häufig Candida und Aspergillus-Arten) und Parasiten (wie Toxoplasmen)
  • Einwirkungen chemischer Reizstoffe, Staubteile und giftiger Gase (z. B. Benzin oder Mehl)
  • allergische Erkrankungen wie Asthma
  • eingeatmete Fremdkörper wie Essenbissen oder Magensäure
  • Durchblutungsstörung einzelner Lungenabschnitte, zum Beispiel bei Herzinsuffizienz oder Lungenembolie
  • Tumoren oder Fremdkörper, die einen Luftstamm (Bronchus) verschließen.

Diese Faktoren begünstigen Lungenentzündungen:

  • schwaches Immunsystem wie bei Kindern unter drei Jahren oder Erwachsenen über 60 Jahren
  • Erkrankungen wie Herzschwäche, Asthma, chronische Bronchitis, Diabetes, Leber-und Nierenerkrankungen, Leukämie
  • Organtransplantationen, Milzentnahmen, HIV-Infektion
  • Grippe, Bronchitis
  • Rauchen
  • Alkoholabhängigkeit
  • schwere neurologische Erkrankungen
  • abwehrunterdrückende Therapien wie z. B. Immunsuppressiva (Kortikosteroide), Chemotherapie, Strahlentherapie
  • künstliche Beatmung
  • Bettlägerigkeit, Krankenhausaufenthalt, Operationen
  • Mangelernährung.

Untersuchung

Die charakteristischen Geräusche beim Abhören der Brust geben dem Arzt einen ersten Hinweis auf die Diagnose Lungenentzündung. Im Zweifelsfall wird die Lunge geröntgt, um Ausmaß und Lage der entzündeten Bereiche des Lungengewebes zu bestimmen. Bei einer Blutuntersuchung schließlich können Art und Ausmaß der Entzündung festgestellt werden. Bei einer bakteriellen Lungenentzündung ist zum Beispiel die Anzahl der weißen Blutkörperchen deutlich erhöht (Leukozytose). Eine Untersuchung des Auswurfs dient der Identifizierung des Erregers und der beteiligten Entzündungszellen.

Bronchoskopie

In seltenen Fällen von Lungenentzündungen ohne Auswurf muss bei einer Spülung der Bronchien (bronchoalveoläre Lavage) Gewebe entnommen werden, um den Erreger der Lungenentzündung zu bestimmen. Denn die Bestimmung ist wichtig für die Auswahl der richtigen Medikamente. Für die Bronchoskopie wird ein Bronchoskop (ein schlauch- bzw. röhrenförmiges Gerät) durch den Mund eingeführt. Der Patient erhält je nach Verfahrensart eine lokale Betäubung oder eine Vollnarkose.

Behandlung

Die ärztliche Behandlung von bakteriellen Lungenentzündungen ist vergleichsweise einfach. In der Regel werden von Anfang an sogenannte Breitband-Antibiotika eingesetzt. Die stellen sich in den allermeisten Fällen als sehr wirkungsvoll heraus. Solche Breitbandantibiotika sind beispielsweise Aminopenicilline oder Cephalosporine, gegebenenfalls in Kombination mit Makroliden (eine andere Gruppe von Antibiotika).

Bessern sich die Beschwerden der Lungenentzündung durch Breitbandantibiotika nicht innerhalb von 2 bis 3 Tagen, wird der Erreger der Erkrankung genauer bestimmt. Und dann ein Antibiotikum verschrieben, das diesen Erreger gezielt ausschaltet.

Zur Schleimlösung eignen sich insbesondere Acetylcystein und Ambroxol. Ausgeprägter Reizhusten wird zum Beispiel mit Pentoxyverin oder Codein gedämpft.

Therapie von atypischen Lungenentzündungen

Die Therapie atypischer Lungenentzündungen ist deutlich schwieriger. Das beginnt bei der Suche nach dem geeigneten Medikament. Je nach Erreger werden spezielle Antibiotika gegen nicht-typische Bakterien (wie Ciprofloxacin, Doxycyclin, Erythromycin oder Levofloxacin), Antipilzmittel (wie Caspofungin oder Fluconazol) oder virenhemmende Mittel (wie Aciclovir oder Ganciclovir) gegeben. Bei Lungenentzündungen durch eingeatmete Fremdkörper muss zunächst eingeatmetes Sekret abgesaugt oder der Fremdkörper entfernt werden.

Stationäre Behandlung

Ob bakterielle Ursachen oder andere: Bei Lungenentzündungen ist oft ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Das gilt zum Beispiel für komplizierte Verläufe oder wenn große Teile der Lunge betroffen sind. Nicht selten wird es beispielsweise notwendig, die Medikamente gegen Lungenentzündungen per Infusion direkt in die Blutbahn zu geben. Schon das erfordert eine stationäre Überwachung. Künstliche Beatmung ist ein weiterer Grund, warum Lungenentzündungen oft im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Selbsthilfe bei Lungenentzündungen

Wenn der Haus- oder Kinderarzt zustimmt, können Sie eine Lungenentzündung zuhause auskurieren. Dabei sollten Sie den geschwächten Körper unbedingt schonen und strenge Bettruhe halten. Hilfreich ist, wenn Sie viel trinken, um die Lösung der Entzündungssekrete in den Lungen zu unterstützen. Außerdem gleichen Sie so den Flüssigkeitsverlust durch Fieber und Schwitzen aus.

Viele Patienten empfinden Inhalationen (mit Kochsalz) oder Dampfbäder mit Anis, Campher, Menthol, Eukalyptus, Thymian und Kamille als hilfreich. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Luft im Krankenzimmer nicht zu trocken ist. Hier können auch Duftschalen mit den genannten ätherischen Ölen Feuchtigkeit in die Raumluft bringen.

Heilpflanzen gegen Husten und Erkältung helfen, die lästigen Symptome zu lindern. Der Ratgeber „Gegen Erkältung sind viele Kräuter gewachsen“ bietet weitere Anregungen für sanfte Hilfe.

Keine Duftöle bei kleinen Kindern

Achtung: Für Säuglinge und Kleinkinder können Aromaöle, Kräuter und pflanzliche Badezusätze mitunter gefährlich sein. Mentholhaltige Mittel zum Beispiel reizen die kindlichen Atemwege zusätzlich und können sogar lebensgefährliche Kehlkopfkrämpfe verursachen.

Krankheitsverlauf

Lungenentzündungen heilen bei einem ansonsten gesunden Menschen in etwa zwei bis drei Wochen aus, wenn sie behandelt werden. Meist lässt das Fieber nach 7 bis 9 Tagen nach. Bei der typischen Pneumonie fühlen sich die Patienten deutlich kränker als bei der atypischen Form.

Bei oder nach Lungenentzündungen kann es zu Folgeerkrankungen kommen. Das sind zum Beispiel Brustfell- oder Rippenfellentzündungen. Zuweilen bilden sich in der Lunge Kapseln aus Lungengewebe, in denen sich Eiter sammelt (Lungenabszesse). Veränderungen des Lungengewebes (Lungenfibrosen) machen sich durch starke atemabhängige Schmerzen bemerkbar.

Die Folgen von Lungenentzündungen müssen aber nicht auf die Lunge beschränkt bleiben. Wenn bakterielle Erreger einer Lungenentzündung sich über das Blut im Körper verteilen, können sie Hirnhautentzündungen (Meningitis), Mittelohrentzündungen (Otitis media), Herzinnenhautentzündungen (Endokarditis) oder Herzbeutelentzündungen (Perikarditis) verursachen. Selbst Gehirnabszesse sind möglich.

Besondere Formen der Pneumonie

  • Nosokomiale Pneumonie: Die Ansteckung erfolgt im Krankenhaus, insbesondere auf Intensivstationen, häufig durch Keime, die Resistenzen gegen Antibiotika bilden konnten.
  • Pilzpneumonie: Stark immungeschwächte Menschen sind betroffen wie Aids- und Leukämie-Kranke oder Menschen, die Medikamente einnehmen, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken (Immunsuppressiva, Kortikosteroide).
  • Pneumocystis-carinii-Pneumonie (PCP): Diese Lungenentzündung wird durch einen Schlauchpilz verursacht. Es gibt eine hochakute und eine schleichende Verlaufsform. Eine frühe Diagnose kann lebensrettend sein. Bei HIV-positiven Patienten ist der sogenannte Pneumocystis-carinii ein typischer Erreger der Lungenentzündung. Bei dieser Form sind üblicherweise beide Lungenflügel betroffen, oft mit sehr schwerem Verlauf.
  • Aspirationspneumonie: Fremdkörper können in unterschiedlichen Situationen in die Lunge gelangen und dort Infektionen hervorrufen. Ein erhöhtes Risiko haben bewusstseinseingetrübte Patienten (deshalb auch diesen niemals etwas zu trinken geben) oder Menschen mit Reflux – also saurem Aufstoßen von Magensäure.
  • Chronische Lungenentzündung: Lungenentzündungen können chronisch werden. Das betrifft vor allem Patienten mit geschwächter Immunabwehr und bereits bestehenden Veränderungen an der Lunge wie COPD, Bronchitis, chronischer Bronchitis oder anderen Lungenerkrankungen. Auch Alkoholkranke und Patienten mit Diabetes sind anfällig für einen chronischen Verlauf.

Vorbeugung

Den besten Schutz vor einer Lungenentzündung bieten Impfungen gegen Grippe und die Impfung gegen Pneumokokken, einen der weitverbreiteten Erreger der Pneumonie.

Warum schützt die Grippeimpfung vor Lungenentzündungen?

Eine echte Grippe, die Influenza, ist nicht die harmlose Erkältung, mit der viele Menschen diese Infektion verwechseln. Insbesondere für Kleinkinder, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und mit geschwächter Immunabwehr ist die Grippe eine durchaus lebensbedrohende Erkrankung. Denn die Grippeviren schwächen Körper und Abwehr oft sehr stark. Dann haben Bakterien und andere Erreger von Lungenentzündungen leichtes Spiel – und beschwören häufig sehr komplikationsträchtige Infektionen.

Impfung gegen Pneumokokken

Vor einem der häufigen Erreger der Lungenentzündung schützt die Pneumokokken-Schutzimpfung. Diese Impfung kann insbesondere alten und kranken Menschen das Leben retten. Das Risiko, an den Folgen einer Lungenentzündung zu sterben, sinkt nach der Pneumokokken-Impfung um mehr als 90 Prozent.

Impfempfehlungen

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Pneumokokken-Schutzimpfung für alle Kinder (ab dem 2. Lebensmonat) wie auch für Erwachsene über 60 Jahre. Ferner gilt die Empfehlung für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, chronischer Bronchitis, Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen sowie Menschen mit Organtransplantation, Personen ohne oder mit funktionseingeschränkter Milz, HIV-Infizierte oder Leukämie-Patienten.

Impfstoffe

Für die Pneumokokken-Schutzimpfung stehen verschiedene Impfstoffe zur Verfügung. Bei Säuglingen und Kleinkindern werden in der Regel sogenannte Konjugatimpfstoffe eingesetzt. In diesem konjugierten Impfstoff sind an ein Eiweiß gebundene Antigene – meist aus Bruchstücken der Bakterienhülle des jeweiligen Erregers – enthalten. Der 10-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV10) schützt vor 10 Pneumokokken-Untergruppen (1, 4, 5, 6B, 7F, 9V, 14, 18C, 19F und 23F). PCV13 wirkt außerdem gegen die Serogruppen 3, 6A, und 19A. Ein Polysaccharid-Impfstoff für Erwachsene gibt Schutz vor 23 der Pneumokokken-Typen.

Impfschema

  • Säuglinge: Seit August 2015 empfiehlt die STIKO nur noch 3 der früher üblichen 4 Impftermine (Ausnahme: Frühgeburten vor der 37. Schwangerschaftswoche). 1. Impfung mit 2 Monaten, 2. Impfung 2 Monate später, 3. Impfung etwa 6 Monate später (im Alter zwischen 11 und 14. Monaten.
  • Erwachsene ab dem 60. Lebensjahr: einmalig mit Polysaccharidimpfstoff. Auffrischung nach 5 Jahren bei angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder Nierenkrankheiten.

Kontraindikationen/Impfverbote

  • Überempfindlichkeiten gegen Wirkstoffe oder sonstige Bestandteile
  • Bei schweren behandlungsbedürftigen Erkrankungen sollte die Pneumokokken-Impfung verschoben werden. Andere Impfungen können mit der PCV-Impfung gleichzeitig gegeben werden.

Nebenwirkungen

In den allermeisten Fällen bleiben Nebenwirkungen der Pneumokokken-Schutzimpfung aus. Möglich sind aber unter anderem Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle sowie allergische Reaktionen in Form von Nesselsucht. Auch Fieber, Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden zählen zu den typischen Impfreaktionen, die in der Regel nach 2 bis 3 Tagen von selbst vergehen. Falls nicht, oder bei schweren Symptomen, verständigen Sie bitte Ihren Arzt.

Säuglinge und Kleinkinder entwickeln nach Impfungen selten einen Fieberkrampf, der üblicherweise schnell wieder zurückgeht.

Autor: Charly Kahle

Stand: 09.01.2019

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