Agiolax® Madaus Granulat

Hinweise

Packungsabbildung Agiolax® Madaus Granulat von MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Hersteller

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Flohsamen, indische, Flohsamenschalen, indische, Tinnevelly-Sennesfrüchte

Weitere Bestandteile

Sennoside, Talkum, Arabisches Gummi, Eisen(II, III)-oxid, Hartparaffin, Paraffin, dickflüssiges, Kümmelöl, Pfefferminzöl, Salbeiöl, Sucrose

Darreichungsform

Gran. zum Einnehmen

Packungen

  • Agiolax® Madaus Granulat 250 g N2
  • Agiolax® Madaus Granulat 100 g N1

Zusammensetzung

5 g Granulat (= 1 Teelöffel bzw. 1 Btl.) enth.: Indische Flohsamen 2,60 g, Indische Flohsamenschalen 0,11 g, Tinnevelly-Sennesfrüchte 0,34-0,66 g entspr. 15 mg Hydroxyanthracen-Derivaten berechnet als Sennosid B. Sonst. Bestandt.: Talkum, arrab. Farbst. E 172, Hartparaffin, dickfl Paraffin, Kümmelöl, Pfefferminzöl, Salbeiöl, Sucrose (Zucker). 1 Teelöffel (bzw. 1 Btl.) enth. ca. 1,05 g Sucrose (Zucker) entspr. 0,09 Broteinheiten (BE).

Anwendung

Zur kurzfristigen Anw. bei Verstopfung (Obstipation).

Gegenanzeigen

Krankhafte Stenosen im Magen-Darm-Trakt sowie der Speiseröhre; Ileus u./od. Darmatonie; entzündl. Darmerkrank. z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Appendizitis; abdominale Schmerzen unbekannter Ursache; Schluckstör.,,schwere Dehydratation mit Wasser- u. Elektrolytverlusten. Kdr. < 12J.; schwer einstellbarer Diabetes mell.

Schwangerschaft

In den ersten 3 Mon. nur dann anw., wenn durch eine Ernährungsumstellung od. Quellstoffe die Verstopfung nicht zu beheben ist.

Nebenwirkungen

Es kann bes. bei Überdosierung zu Blähungen, Bauchschmerzen u. -krampfen, Durchfallen, inbes. bei Pat. mit Reiz-Darm-Syndrom kommen (Dosisreduktion erforderl.). Vor allem bei ungenüug. Flüssigkeitszufuhr Bauchauftreibungen mögl., es besteht die Gefahr von Ileus, Ösophagusobstruktion, Stuhlverhalt. Langanhaltender Gebrauch kann zu Stör. des Wasser- u. Elektrolythaushaltes führen mit Folge von Albuminurie u. Hämaturie; es kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut Pseudomelanosis coli) auftreten (bildet sich nach Absetzen des Präps. i.d.R. zurück). Abbauprodukte der Sennesfruchte können zu einer harmlosen Rot-Braun-Verfärbung führen.

Wechselwirkungen

Bei chron. Gebrauch/Missbrauch ist durch Kaliummangel Verstärkung der Herzglykosidwirk. sowie eine Interaktion mit Antiarrhythmika, Medik.zur Kardioversion und die zur QT-Verlängerung führen mögl. Kaliumverluste können durch Kombinat. mit Diuretika, Adrenokortikoiden o. Süßholzwurzel verstärkt werden. Die Resorption von gleichzeit. eingenommenen Medikamenten kann verzögert werden. Bei gleichz. Einnahme von Schilddrüsenhormonen oder insulinpflichtigen Diabetikern kann eine Anpassung der Medik.-Dosis erforderl. sein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Präp. sollte nur dann eingenommen werden, wenn d. Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung od. durch Quellstoffpräp. nicht zu beheben ist.

Hinweis

Bei inkontinenten Erw. längerer Haut mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermeiden.

Dosierung

Max. Tagesdosis: Durchschnittl. 10 g (= 2 Teelöffel bzw. 2 Btl.). Erw. u.d Jugendl. > 12 J.: 1x tgl. 1-2 Messlöffel (bzw. 1-2 Btl.) mit viel Flüssigkeit nach dem Abendessen einn.
Weitere Infos siehe Fachinfo, Stand Mai 2016.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex:

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