Heparin-ratiopharm® 30 000 Salbe

Hinweise

Packungsabbildung Heparin-ratiopharm® 30 000 Salbe von ratiopharm GmbH

Hersteller

ratiopharm GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Heparin-ratiopharm® 30 000 Salbe

Wirkstoffe

Heparin natrium vom Schwein

Weitere Bestandteile

Glycerol(mono/di/tri)alkanoat(C12-C18), Glycerol(mono/di)(palmitat/stearat)-Natriumstearat (95:5), Dexpanthenol, Cetylalkohol, Vaselin, weißes, Kalium sorbat, Parfümöl o.w.A., Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Salbe

Packungen

  • Heparin-ratiopharm® 30000 100g Salbe N2
  • Heparin-ratiopharm® 30000 150g Salbe N3

Zusammensetzung

100 g Salbe enth. 30 000 I.E.; 60 000 I.E. Heparin-Natrium (aus Schweinedarmmukosa). Sonst. Bestandt.: Kaliumsorbat (Ph.Eur.), (-30 000 Salbe: 1 mg/g; -60 000 Salbe: 2 mg/g), Glycerol(mono/di/tri)-alkanoat(C12-C18), Glycerol(mono/di)(palmitat/stearat)-Natriumstearat (95:5), Cetylalkohol (Ph. Eur.), Dexpanthenol, Weißes Vaselin, Parfümöl, Salzsäure, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Zur unterstütz. Behandl. bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen, Blutergüssen). -60 000 Salbe zusätzl.: oberflächl. Venenentzündung, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden kann. Primäre therapeutische Maßnahme bei der oberflächl. Venenentzünd. der unteren Extremitäten ist die Kompressionsbehandl.

Gegenanzeigen

Aktuelle od. aus der Anamnese bekannte allergisch bedingte Thrombozytopenie (Typ II) durch Heparin.

Schwangerschaft

Unter der Geburt ist die epidurale Anästhesie bei Schwangeren, die mit Antikoagulantien behandelt werden, absolut kontraindiziert.

Nebenwirkungen

Ein Auftreten von Heparin-induzierter, antikörpervermittelter Thrombozytopenie Typ II (HIT Typ II) (Thrombozytenzahl < 100 000/µl od. ein schneller Abfall der Thrombozytenzahl auf < 50 % des Ausgangswertes, mit arteriellen u. venösen Thrombosen od. Embolien), ist bei topischer Heparinanwendung bisher nicht berichtet worden. Da aber eine Penetration durch die gesunde Haut beschrieben wurde, kann dieses Risiko nicht ausgeschlossen werden. Aus parenteraler Anw. ist bekannt, dass bei Pat. ohne vorbestehende Überempfindlichk. gg. Heparin der Abfall der Zahl der Blutplättchen in der Regel 6-14 Tage nach Behandlungsbeginn eintritt. Bei Pat. mit Überempfindlichk. gg. Heparin tritt dieser Abfall unter Umständen innerh. von Std. auf. Allerg. Reakt. wie Rötung der Haut u. Juckreiz. In einem Fall mit der Grunderkrank. Polycythaemia vera entwickelte sich nach topischer Anw. eines Heparin-Gels ein makulopapulöses, hämorrhagisch imbibiertes Exanthem, das histologisch eine leukozytoklastische Vaskulitis zeigte. Bei Überempfindlichk. gg. Cetylalkohol od. Kaliumsorbat allerg. Reakt. an d. Haut (z. B. Kontaktdermatitis).

Wechselwirkungen

Bei topischer Anwendung nicht bekannt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

AM enth. Cetylalkohol u. Kaliumsorbat.

Dosierung

2-3-mal tgl. auf das Erkrankungsgebiet auftragen. Stand: Dezember 2015

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex:

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