Mucofalk® Orange, Granulat, Beutel

Hinweise

Packungsabbildung Mucofalk® Orange, Granulat, Beutel von Dr. Falk Pharma GmbH

Hersteller

Dr. Falk Pharma GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Flohsamenschalen, indische

Weitere Bestandteile

Dextrin, Natrium alginat, Natriumchlorid, Saccharin natrium, Sucrose, Citronensäure, Natriumcitrat-2-Wasser, Orangen-Aroma, o.w.A.

Darreichungsform

Gran. zur Herst. e. Susp. zum Einnehmen

Packungen

  • Mucofalk® 20 Btl. Orange Gran. N1
  • Mucofalk® 100 Btl. Orange Gran.
  • Mucofalk® 10x20 Btl. Orange Gran.
  • Mucofalk® 10x20 Btl. Orange Gran. (Klinikbaustein 20 st)

Zusammensetzung

5 g Gran. (= 1 Btl./1 Messl.) enth.: Indische Flohsamenschalen (Plantago-ovata-Samenschalen), gemahlen 3,25 g. Sonst. Bestandt.: Dextrin, Natriumalginat, Natriumchlorid, Saccharin-Natrium, Sucrose (Saccharose), Citronensäure, Natriumcitrat 2H2O. Zusätzl. Fit, Orange: Orangenaroma. Zusätzl. Apfel: Apfelaroma.

Anwendung

Chron. Obstipation, Erkrank., bei denen eine erleichterte Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist, z.B. bei Analfissuren, Hämorrhoiden u. nach operativen Eingriffen im Enddarmbereich. Unterstützende Ther. bei Durchfällen unterschiedl. Ursache. Erkrank., bei denen eine Erhöh. der tägl. Ballaststoffaufnahme angestrebt wird, z.B. beim Reizdarmsydr. wenn die Obstipation im Vordergrund steht. Zusätzl. Fit: Erkrank., bei denen eine Erhöhung der tgl. Ballaststoffaufnahme angestrebt wird, z.B. bei Reizdarmsyndrom, wenn die Obstipation im Vordergrund steht u. unterstützend zu einer Diät, bei Hypercholesterinämie.

Gegenanzeigen

Nach einer plötzl. Änderung der Stuhlgewohnh., die länger als 2 Wo. andauert; nach Einn. e. Abführmittels ohne erfolgte Stuhlentleerung; b. nicht abgeklärten rektalen Blut.; b. Schluckstör. u. and. Hals- u. Rachenproblemen; b. krankhafter Verengung im Oesophagus, i.d. Cardia od. im Gastrointest.-trakt; b. droh. od. besteh. Ileus, Darmlähmung od. Megakolonsyndr.

Nebenwirkungen

Evtl. bestehende Beschw., wie Blähungen u. Völlegefühl, können auftreten, diese klingen aber im Verlauf der weiteren Behandl. ab. Häufigkeit unbekannt: Bauchblähungen u. Kotstau, vor allem bei ungenügender Flüssigkeitszufuhr. Gefahr eines Illeus od. einer Ösophagusobstruktion. Überempfindlichkeitsreakt. wie Rhinitis, Konjunktivitis, Bronchospasmen u. in einigen Fällen anaphylakt. Schock, Hautreakt. wie Exanthem u. Pruritus.

Wechselwirkungen

Die Aufn. v. gleichz. eingenommen AM wie Mineralien, Vit. B12, Herzglykosiden, Cumarinderivaten, Lithium u. Carbamazepin aus dem Darm kann verzögert werden. Daher sollte zwischen d. Einn. v. Mucofalk u. and. AM immer ein zeitl. Abstand v. ca. ½-1 Std. eingehalten werden. Mucofalk u. AM, die die natürl. Darmbeweg. hemmen (z.B. Loperamid, Opiate), dürfen nur unter ärztl. Überwachung gleichzeit. angew. werden, um das Risiko eines Illeus zu verringern. Der Wirkstoff v. Mucofalk kann blutzuckerspiegelsenk. wirken. Bei Diabetikern kann daher eine Anpass. der antidiabet. Behandl. erforderl. sein. Eine Abschwäch. d. Wirk. v. Schilddrüsenhormonen, auch b. zeitl. versetzter Einn., kann nicht ausgeschlossen werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Nur auf ärztl. Anw. bei Pat. mit Kotstau u. Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit u. Erbrechen (Anzeichen eines mögl. od. bestehenden Ileus). Behandlungsabbruch einer chron. Obstipation beim Auftreten von Bauchschmerzen u. Stuhlunregelmäßigkeiten. Auf reichl. Flüssigkeitszufuhr achten (mind. 150 ml Flüssigk.). Bei trockener Einn. Schluckbeschwerden u. Erstickungsanfälle mögl. Zusätzl. Fit: Ärztl. Überwachung bei Anw. bei Hypercholesterinämie als Ergänzung einer Diät.
Bei Durchfallerkr. muss auf Ersatz v. Flüssigk. u. Elektrolyte als wichtigste therapeut. Maßn. geachtet werden. Die Behandl. v. geschwächten u. ält. Pat. muss unter ärztl. Kontrolle erfolgen. Eine Einzeldos. Mucofalk (5g Granulat) enth.: 0,5 g Sucrose (Saccharose) (entspr. 3,07 kcal/12,86 kJ u. 0,064 BE) u. 3,9 mmol (90 mg) Natrium. Die Zufuhr von Sucrose (Saccharose) ist b. Pat. m. erbl. Fructoseintoleranz, mit Glucose-Galactose-Malabsorptionssyndr. od. Saccharose-Isomaltase-Mangel zu vermeiden. Bei gleichz. Behandl. m. Schilddrüsenhormonen evtl. Dosisanpass. notwendig. Nicht b. Kdrn. <12J. anw. Nicht bei Schluckstör. einnehmen.

Dosierung

Chron Obstipation, Erkr. b. denen eine erleicht. Darmentleerung erwünscht ist: Erw. u. Kdr. ab 12J.: 2-3x tgl. 1 Btl./1 Messl. nach Einrühren in reichl. Flüssigk. Durchfall u. Reizdarm: Erw. u. Kdr. ab 12J.: 2-6x tgl. 1 Btl./1 Messl. nach Einrühren in reichl. Flüssigk. Nicht kurz vor dem Schlafengehen einn. Es sollte ein Abstand von einer ½-1 Std. nach der Einn. v. AM eingehalten werden. Zusätzl. Fit: Hypercholesterinämie: Erw. u. Kdr. ab 12J.: 2-6x tgl. 1 Btl. nach Einrühren in reichl. Flüssigk. zu den Mahlzeiten.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex:

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