Das optimale Schlafzimmer

Die Schlafumgebung hat wesentlichen Einfluss, ob wir gut schlafen. Mit diesen Tipps für Schlafzimmer und Bett erhöhen Sie die Chancen, gut zu schlafen.

Schlafzimmer

Wer vor dem Fernseher auf dem Sofa einschläft, hat schlechte Chancen die ganze Nacht gut zu schlafen. Denn die Schlafumgebung hat wesentlichen Einfluss, ob wir tief schlafen und auch durchschlafen. Mit den folgenden Tipps gestalten Sie das Schlafzimmer für gesunden Schlaf.

Schlafzimmer: Optimalerweise dunkel, leise und kühl

Einerseits sollten Sie gerne in Ihrem Schlafzimmer sein. Sorgen Sie also dafür, dass Sie sich in Ihrem Schlafzimmer wohlfühlen. Andererseits sollte das Schlafzimmer Bedingungen erfüllen: Dunkelheit und Stille sind unverzichtbar für guten Schlaf, Helligkeit und Geräusche stören den Schlaf. Das liegt in der Natur des Menschen. Sorgen Sie also vor allem dafür, dass es im Schlafzimmer dunkel und ruhig ist.

Bei der Farbwahl für Wände, Möbel und Wäsche sollten Sie vor allem auf kühle Farben wie Grau, Weiß, Blau und Grün setzen. Diese Farben wirken beruhigend und fördern die Einschlafbereitschaft – oder stören wenigstens nicht. Grelle Rottöne hingegen beispielsweise regen eher an.

Raumtemperatur: 18 Grad ideal für guten Schlaf

Starken Einfluss auf den Schlaf haben auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Sie sollten weder schwitzen noch frieren. Die meisten Schlafexperten empfehlen eine Raumtemperatur von ca. 18 Grad. 1 oder 2 Grad mehr oder weniger werden den Schlaf voraussichtlich nicht sehr stören. Unter 16 Grad sollte die Zimmertemperatur aber nicht fallen. Einerseits verkrampft sich die Muskulatur bei Kälte, andererseits fördern nächtliche Temperaturen unter 16 Grad sogar Schimmelbildung im Schlafzimmer.

Luftfeuchtigkeit: Trockene Luft vermeiden

Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass wir in der Nacht etwa einen halben Liter an Flüssigkeit verlieren – vor allem über die Atmung, aber auch über die Haut oder in Form von Schweiß. Ist die Raumluft zu trocken, trocknen vor allem die Atemwege schnell aus. Das fördert Erkältungen oder andere Erkrankungen der Atemwege. Außerdem belastet zu großer Flüssigkeitsmangel den Stoffwechsel und kann die nächtlichen Erholungsprozesse sogar stören. Deshalb sollten Sie vor dem Schlafengehen gründlich lüften. Öffnen Sie die Fenster weit für ca. 5 Minuten, ehe Sie zu Bett gehen. Wenn es nicht zu kalt – oder zu laut – ist, schlafen Sie vorzugsweise bei gekipptem Fenster – keinesfalls aber bei Zugluft.

Wenn Sie – das ist vor allem im Winter bei trockener Heizungsluft der Fall – morgens häufig mit trockenem Mund aufwachen, kann ein Luftbefeuchter eine sinnvolle Anschaffung sein. Achten Sie darauf, dass Sie das Gerät auf eine Luftfeuchtigkeit von ca. 40 bis 45 Prozent einstellen können.

Pflanzen gehören nichts ins Schlafzimmer

Auch wenn sie schön sind: Pflanzen haben im Schlafzimmer nichts zu suchen, weil sie Sauerstoff verbrauchen und Kohlendioxid ausströmen. Beides behindert den guten Schlaf. Außerdem sind Pflanzen, wie Teppiche oder Setzkästen mit den Ergebnissen jahrelanger Sammelleidenschaft, Staubfänger. Staub wiederum kann Allergene enthalten, die die Atemwege reizen und den Schlaf belasten.

Das richtige Bett für gesunden Schlaf

Wenn Sie den Fachhandel fragen, ist die richtige Wahl von Bett, Lattenrost und Matratze vor allem eine Frage des Vermögens: je teurer, umso besser. Tatsächlich lohnt es sich, beim Bett nicht übermäßig zu sparen. Aber längst nicht jedes Angebot des Fachhandels fördert auch den Schlaf. Das Bett sollte vor allem stabil sein, Lattenrost und Matratze dem Körper guten Halt geben. Betten sind Nacht für Nacht starken Belastungen ausgesetzt, etwa wenn wir uns zwischen 20 und 40 Mal hin- und herdrehen. Stabil bleiben diese Betten nur, wenn sie gut verarbeitet sind – und das hat oft seinen Preis.

Ähnlich wie bei den Betten gibt es auch einen großen – und zuweilen ausufernden - Markt für Lattenroste und Matratzen. Warentester haben wiederholt festgestellt, dass teuer nicht mit gut gleichzusetzen ist – und günstige Angebote durchaus gut ausreichenden Schlafkomfort bieten.

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Autor: Charly Kahle

Stand: 04.12.2017

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