Krebspatienten werden immer älter

Das durchschnittliche Sterbealter von Krebspatienten ist 2013 mit 73,4 Jahren auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Inzwischen werden 17 Prozent der Krebskranken 85 oder älter. Vor 30 Jahren lag dieser Anteil noch bei 8 Prozent.

Krebserkrankung

Das durchschnittliche Sterbealter von Krebspatienten ist 2013 mit 73,4 Jahren auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Dabei haben sich die Überlebensaussichten auch für Krebskranke jenseits des 85. Lebensjahres verbessert. Inzwischen werden 17 Prozent der Krebskranken 85 oder älter. Vor 30 Jahren lag dieser Anteil noch bei 8 Prozent.

25 Prozent aller Todesfälle durch Krebs

Krebs bleibt nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages (4. Februar 2015) mitteilt, ist Krebs für 25 Prozent aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Insgesamt zählte das Bundesamt fast 22.4000 Todesfälle durch Krebs. Häufigste tödliche Krebsart bei Männern und Frauen sind Tumoren der Verdauungsorgane. Bei den Frauen ist Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung, bei Männern Lungen- und Bronchialkrebs.

Immer mehr Lungenkrebs bei Frauen

Die über viele Jahre ansteigende Anzahl von Raucherinnen macht sich in der Sterbefall-Statistik spürbar bemerkbar. Die Zahl der Fälle von tödlichen Lungen- oder Bronchialkrebs erhöhte sich seit 1983 um 180 Prozent auf nunmehr über 15.000 Todesfälle. Den stärksten Zuwachs bei den Krebserkrankungen von Männern verzeichnet das Bundesamt bei Leberkrebs und Gallenkrebs (plus 150 Prozent auf 15.000 Sterbefälle).

Autor: Charly Kahle

Stand: 09.11.2015

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